Wasser - Spiegel des Unbewussten (2011)

Wasser – das wohl elementarste und zugleich faszinierendste aller Elemente – steht für den Ursprung allen Lebens, ist die Lebensgrundlage aller Geschöpfe. Sowohl in den neuesten Wissenschaftstheorien als auch in den alten Schöpfungsmythen geht man davon aus, dass die Welt buchstäblich aus dem Wasser geschöpft und hervorgebracht wurde.
Neben dieser Funktion als Lebensquelle, besitzt Wasser die wunderbare Eigenschaft, mit seiner Umgebung auf spezielle Art und Weise in Resonanz zu gehen, welche Novalis mit dem Begriff „sensibles Chaos“ treffend umschreibt. Wasser zeigt eine große innere Bereitschaft zum „Sich-Bewegen-Lassen“ und Mitschwingen und ist in der Lage, Dinge als konkreter oder abstrakter Spiegel abzubilden.

Die Fotographien von Stefan Schmid beschäftigen sich ausschließlich mit dieser beeindruckenden Wandelbarkeit des Wassers, mit seinem wunderbaren Farbenspiel, der unerschöpflichen Formenvielfalt, seiner Dynamik und Ausdruckskraft.

Durch Fokussierung, Verfremdung oder Änderung der Perspektive verlieren die Bilder ihre ursprüngliche Gestalt und lassen einen anderen Blick auf die enthaltenen Strukturen zu. Die konkrete Wirklichkeit wird also verlassen und gleichzeitig wird eine Verbindung mit der Phantasie des Unbewussten und des nicht Greifbaren möglich. So kann jeder Betrachter für sich und auf seine Weise in eine andere Wirklichkeit eintauchen, sich und sein Selbst überschreiten.

 

 

Brunnenfiguren

   

Wasserrosen

     

Wasserdiamanten

     
     
Pressemappe - Wasser
Wasser - Spiegel des Unbewussten.pdf
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